Abrechnung über Gebührenverzeichnis der Heilpraktiker (GebüH)

Osteopathie bei Rupp's MediFit in HolzkirchenUnsere osteopathischen Leistungen rechnen wir mit privat Versicherten über das Gebührenverzeichnis (GebüH) der Heilpraktiker ab. Dafür ist kein privatärztliches Rezept nötig! Die Behandlung kann ohne vorhergehende ärztliche Anweisung erfolgen.

In der Regel übernehmen private Krankenversicherungen (je nach individuellem Versicherungsvertrag und -bedingungen) die Kosten für heilpraktische Leistungen anteilig oder komplett. Hierfür informieren Sie sich am besten im Vorfeld bei Ihrer privaten Krankenversicherung.

Abrechnung eines Privatrezeptes für Osteopathie bei GKV-Versicherten

Gesetzlich Versicherte haben die Möglichkeit sich ein Privatrezept von ihrem Arzt (Hausarzt oder Facharzt) mit der Verordnung für Osteopathie ausstellen zu lassen.

Immer mehr gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für osteopathische Leistungen. Inzwischen ist den Kassen dafür auch vom Bundesversicherungsamt die Freigabe erteilt worden. Aktuell erstatten über 100 gesetzliche Krankenkassen anteilig in unterschiedlichen Höhen die Kosten für osteopathische Behandlungen. Folgendes Informationsportal gibt Auskunft ob Ihre Krankenkasse sich an den Kosten beteiligt:

http://www.osteokompass.de/de-patienteninfo-krankenkassen.html

Osteopathie bei Rupp's MediFit in HolzkirchenExemplarischen seien einige Krankenkassen erwähnt: Techniker Krankenkasse, Siemens BKK, BKK Essanelle, Hanseatische Krankenkasse, Bahn BKK, BKK ALP plus, BKK der Thüringer Energieversorgung, BKK Dürkopp Adler, BKK vor Ort, uvm. Fast täglich kommen weitere hinzu. Ob Ihre Krankenkasse auch Kosten übernimmt, erfahren Sie am besten direkt bei dem zuständigen Sachbearbeiter.

Nähere Informationen zu Leistungsumfang und Abwicklung erfahren Sie an unserer Rezeption unter 08024 / 30 33 12-00. Wir raten Versicherten anderer Kassen mit dem Hinweis auf die Kostenübernahme durch diese GKVen bei Ihren Versicherungen bzgl. einer Kostenbeteiligung nachzufragen.

Osteopathie allgemein

Hintergründe

Osteopathie bei Rupp's MediFit in HolzkirchenBereits vor über 130 Jahren entwickelte der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still die Prinzipien der Osteopathie und begründete damit eine neue Medizin. Seither wurde die Osteopathie ständig weiterentwickelt und an unsere heutigen Bedürfnisse angepasst.

Die Idee ist ganz einfach: Leben ist Bewegung. Überall dort, wo Bewegung behindert ist oder nicht korrekt ausgeführt werden kann, sind wichtige Strukturen betroffen. Die Funktionen dieser Strukturen werden beeinträchtigt und es kann sich Krankheit – in welcher Form auch immer – breit machen. Probleme können dabei im Bewegungsapparat, den inneren Organen, im Schädel-Hirn-Bereich und dem Rückenmark liegen. Unfälle, Entzündungen sowie falsche Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten können dabei die Harmonie stören.

Zudem ist unser Körper eine untrennbare Einheit. Unser Organismus funktioniert nur dann einwandfrei, wenn alle Bereiche perfekt zusammen spielen. Strukturelle Probleme haben Auswirkungen auf andere Bereiche des Körpers und umgekehrt.

Osteopathie bei Rupp's MediFit in HolzkirchenOsteopathie - ein ganzheitlicher Ansatz

Die Osteopathie betrachtet den Patienten immer in seiner Gesamtheit. Sie dient – auch im präventiven Sinne – der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen. Dabei bedient sich der Osteopath gezielter manueller Untersuchungs- und Behandlungstechniken.

Oberste Ziele sind zum einen die Wiederherstellung der Beweglichkeit sowie der Funktionsfähigkeit betroffener Strukturen. Zum anderen versucht der Osteopath die körpereigenen Selbstheilungskräfte in Gang zu setzen. Dazu werden genaueste Kenntnisse über die gesamte Anatomie und Physiologie sowie über die gegenseitigen Wirkungsmechanismen benötigt.

Anwendungsbereiche & Grenzen der Osteopathie

Die Grenzen der Osteopathie sind dort erreicht, wo die Selbstheilungskräfte des Körpers versagen. Ebenso wenig wie die Schulmedizin kann Osteopathie absolute Heilung versprechen.

Osteopathie als eigenständige Medizin ist immer in Ergänzung zur Schulmedizin zu verstehen. Vor allem auch deswegen, weil der Osteopath oftmals auf Befunde, klinische Diagnostik oder bildgebende Verfahren angewiesen ist und hier den Kontakt mit entsprechenden Ärzten aktiv sucht.

Osteopathie ist keine Notfallmedizin. Schwere und akute Verletzungen müssen zunächst schulmedizinisch versorgt und behandelt werden. Gleiches gilt bei Infektionen oder seelischen Problemen.

Bewährt hat sich die Osteopathie bei einer Vielzahl von Beschwerden, wie z.B. bei:

  • Problemen im Bereich des Bewegungsapparates
  • Funktionellen internistischen Problematiken
  • Störungen im Hals-Nasen-Ohren- und Kieferbereich.

Das Therapie-Spektrum reicht von:

  • Gelenk- und Rückenproblemen
  • Verdauungsstörungen
  • Sodbrennen
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Kiefergelenksproblematiken.

Behandlungsablauf

Vor jeder osteopathischen Therapie ist es zwingend erforderlich, eine ausführliche Krankengeschichte (Anamnese) zu erheben. Dazu können gegebenenfalls auch fachärztliche Diagnosen und Behandlungsdokumentationen erforderlich sein.

Aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeit der verschiedensten Funktionen in unserem Körper ist es für die richtige Therapiewahl absolut unerlässlich, die Anamnese so detailliert wie nur irgend möglich zu gestalten. Neben der Patientenbefragung dienen dem Osteopathen dazu manuelle Untersuchungstechniken. Basierend auf der Anamnese und der Untersuchung wird ein individueller Behandlungsplan mit Empfehlungen für den Patienten erstellt.

Eine osteopathische Behandlungseinheit dauert ca. 60 Minuten. Auf eine solche Behandlung kann der Körper bis zu zwei Wochen danach noch reagieren, so dass i.d.R. längere Behandlungsintervalle durchgeführt werden. Bereits nach vier- bis fünfmaliger Behandlung können erste Verbesserungen der Beschwerden erzielt werden.